PROTECT-DTI

PROTECT-DTI

Eine sozialere Großregion

Grenzüberschreitende Optimierung der Strahlentherapie bei Hirnmetastasen: Integration von Diffusion Tensor Imaging (DTI) für angewandte Forschung und Kompetenzaustausch in der Großregion

Ziele

PROTECT-DTI ist ein europäisches Projekt, das durch das Programm Interreg Großregion gefördert wird. Ziel des Projekts ist es, die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Hirnmetastasen durch innovative medizinische Bildgebungstechnologien zu verbessern.

Wenn sich eine Krebserkrankung auf das Gehirn ausbreitet, ist eine Strahlentherapie häufig unverzichtbar. Sie kann jedoch Nebenwirkungen verursachen, insbesondere Beeinträchtigungen des Gedächtnisses und der kognitiven Funktionen. PROTECT-DTI setzt eine fortschrittliche MRT-Technik ein, die sogenannte Diffusions-Tensor-Bildgebung (DTI), um die Nervenverbindungen im Gehirn besser sichtbar zu machen und sie während der Behandlung gezielt zu schützen.

Das Projekt vereint Krankenhäuser, Universitäten und Forschungseinrichtungen aus Deutschland, Frankreich, Luxemburg und Belgien. Gemeinsam werden einheitliche Protokolle entwickelt, dieser Ansatz in einer multizentrischen klinischen Studie getestet und Fachkräfte im Gesundheitswesen geschult.

Langfristig zielt PROTECT-DTI darauf ab, den Patientinnen und Patienten individuellere und sicherere Behandlungen anzubieten und zugleich die medizinische und wissenschaftliche Zusammenarbeit in der Großregion zu stärken.

Budget

  • Gesamtbudget: 1.870.858,40 €
  • Kofinanzierung:  1.122.515,04 € (EFRE: 60%)
  • Interreg Großregion 2021-2027

Daten

  • Beginn: 01.01.2026
  • Ende: 31.12.2028

Parterschaft

  • 4 finanzielle Partner
    • Centre Hospitalier Régional Metz-Thionville (Chef de file)
    • Institut de Cancérologie de Lorraine (ICL)
    • Universität des Saarlandes
    • Centre François Baclesse – Centre National de Radiothérapie du Grand-Duché de Luxembourg
    • Centre Hospitalier Universitaire de Liège (CHU de Liège)
    • HUmani – CHU de Charleroi-Chimay

 

  • 2 strategische Partner
    • Centre Hospitalier Régional et Universitaire de Nancy
    • Centre de Recherche en Automatique de Nancy
  • EFRE: Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung