Grand-peurs d'aujourd'hui
Eine Großregion mit einer besseren Governance der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit
Die großen Ängste von heute – Brecht im heutigen Europa denken und den Versuch wagen, ihn neu zu schreiben
Ziele
Die Theatergruppen Pardès rimonim (FR) und JUNCTiO (LU) teilen das gemeinsame Bestreben, zeitgenössische europäische Theaterstücke zu erkunden und sie mit klassischen Texten zu vergleichen.
Dieses Projekt sieht eine Reihe von Begegnungen zwischen europäischen Autor*innen rund um das Stück „Furcht und Elend des Dritten Reiches“ von Bertolt Brecht vor, in dem er den Alltag des deutschen Volkes unter der Nazi-Diktatur schildert. Gemeinsam werden sie versuchen, eine zentrale Frage zu beantworten: Was sind in Europa unsere aktuellen Ängste und unser Elend? Wiederholt sich die Geschichte gerade in unserem Leben und in unseren Demokratien?
Das kleine Projekt „Grand-peurs d’aujourd’hui“ bietet die Gelegenheit, gemeinsam an einem symbolträchtigen Text des Theaters des 20. Jahrhunderts zu arbeiten und ihn dabei in den jeweiligen zeitgenössischen Kontext der Länder einzuordnen, die von den teilnehmenden Künstlern vertreten werden.
Brecht mit unserer Gegenwart in einen Dialog treten lassen, ein „Theater von heute“ entstehen lassen, das tief im realen Europa verwurzelt ist – in dem Europa der Grenzen und Krisen, aber auch der Solidarität und der gemeinsamen Hoffnungen.
Budget
- Gesamtbudget des Kleinprojekts: 32.940€
- Kofinanzierung: 29.646€ EFRE (90%)
- Programm Interreg Großregion 2021-2027
Daten
- Beginn: 01.09.2026
- Ende: 31.11.2027
Partnerschaft
- Pardès rimonim (federführender Partner) 🇫🇷
- JUNCTiO
- EFRE: Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung