Baroque transfrontalier

Baroque transfrontalier

Eine Großregion mit einer besseren Governance der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit

Grenzüberschreitende Barockkonzerte

Ziele

Drei Ensembles, die sich auf Barockmusik – die von Lully, Bach oder Vivaldi – spezialisiert haben, kommen zusammen, um ihre Erfahrungen auszutauschen, und zwar sowohl auf künstlerischer Ebene als auch in Bezug auf Organisation, Verwaltung und Arbeitsmethoden. Sie werden sich zudem mit dem kulturellen Austausch zur Zeit dieses Repertoires (17. und 18. Jahrhundert) beschäftigen, da die Grenzen damals stark variierten. Nationale Identitäten haben daher eine stilistische, aber keine moderne nationale Bedeutung. Lullys Werke wurden in Rom oder Wien aufgeführt, und Bach kopierte Vivaldi.

Das Projekt wird von drei professionellen Musikern mit internationaler Karriere geleitet: Michel Igisch (Ensemble Contrepoint – Luxemburg), Joachim Fontaine (Ensemble UnaVolta – Saarland) und Jean-Christophe Frisch (Quam Dilecta – Moselle). Es richtet sich an junge Musiker in der Berufsausbildung sowie an Amateur-Choristen.

Natürlich wird diese Arbeit in drei öffentlichen Konzerten in jedem der drei Länder münden.

Der Austausch während der Workshops, Proben und Konzertpräsentationen wird systematisch zweisprachig (Deutsch/Französisch) stattfinden, denn wir glauben an Mehrsprachigkeit – etwas, das zur Zeit des studierten Repertoires selbstverständlich war.

Budget

  • Gesamtbudget des Kleinprojekts : 32.540 €
  • Kofinanzierung: 29.286 € EFRE (90%)
  • Programm Interreg Großregion 2021-2027

Daten

  • Beginn : 01.07.2026
  • Ende: 31.07.2027

Partnerschaft

  • Quam Dilecta (Federführender Partner) 🇫🇷
  • Ensemble Contrepoint
  • Ensemble UnaVolta
  • EFRE: Europäischer Fonds für regionale Entwicklung
  • © Foto: Quam Dilecta